Die Ausstellung:

Aus der Sammlung von Lars Netopil standen 15 original alte Abzüge von Hans Saebens (sog. Vintage Prints) aus der Zeit vor 1949 zur Verfügung, die als Grundlage der Ausstellung dienen. Die Ausstellung zeigte die 1949 veröffentlichten Fotografien aus dem Buch „Wetzlar-Bild einer Stadt“ in ihrer Gesamthei. Insgesamt handelt es sich um 41 Fotografien. Aus dem Nachlass Saebens konnten zwischenzeitlich die original Negative der gesamten Wetzlar Serie erworben werden, so dass die übrigen Aufnahmen, die nicht als Vintage Prints vorhanden sind, als aktuelle Abzüge von den Originalnegativen Saebens angefertigt werden konnten.

Insgesamt sollte die Ausstellung den Besucher in zweierlei Hinsicht informieren. Sie sollte einen Brückenschlag darstellen zwischen der städtebaulichen Entwicklung und der Stadterneuerung Wetzlars von den Nachkriegsjahren bis in die Gegenwart und der wirtschaftlichen Bedeutung Wetzlars am Beispiel der optischen und feinmechanischen Industrie, hier insbesondere am Anteil der Fa. Ernst Leitz an der internationalen Entwicklung der Fotografie. Durch die Fotografie Saebens ist in vielen Bildern der Status Quo der Stadt Wetzlar in den unmittelbaren Nachkriegsjahren festgehalten. Saebens zeigt in eindrucksvollen Bilddokumenten beispielsweise den durch Bomben stark zerstörten Dom sowie Details des Doms, die durch die Zerstörung der Bomben des zweiten Weltkrieges unwiederbringlich verlorengegangen sind. Auch skizziert er in seinen Bildkompositionen eindrucksvoll das Leben im Wetzlar dieser Zeit. Als weitere historische Komponente der Ausstellung wurde die Leica-Kamera aus der Sicht des Anwenders der Zeit gezeigt und die Fotografie als Kunstmedium des 20. Jahrhunderts in den Fokus des Betrachters gerückt. Hier sollte der Blickpunkt des Betrachters auf dem Resultat der Fotografie liegen. Und dies durch das fotografische Werk Saebens über Wetzlar mit der Kamera aus Wetzlar, der Leica von Ernst Leitz.

Ausstellungsbegleitend ist ein Katalog von David Pitzer (Hrsg.) erschienen, der dem interessierten Betrachter die Möglichkeit geben soll, das Erlebte zu vertiefen. Zudem waren die historischen Aufnahmen teilweise aktuellen Aufnahmen aus den selben Betrachtungswinkeln gegenübergestellt.

Die Onlineausstellung sehen Sie hier:

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