Der Künstler:

Hans Saebens (*1895 in Bremen; †1969 in Worpswede) war ein deutscher Maler, Graphiker und Fotograf, der sich vor allem auf norddeutsche Landschaften spezialisiert hatte. Er lebte in dem Künstlerdorf Worpswede bei Bremen. Der Name Hans Saebens ist untrennbar mit dem Künstlerdorf Worpswede und der Landschaftsfotografie verbunden. Fritz Kempe sagte einmal über seinen Freund und Kollegen Hans Saebens, dass dieser durch seine Fotografie einen neuen Erdteil entdeckt habe, eine neue Welt geschaffen habe. Hans Saebens studierte Landschaftsmalerei zunächst bei Willy Menz an der Kunstgewerbeschule in Bremen, danach zusammen mit Menz an der Hochschule für Grafik und Buchdruck in Leipzig. Um 1930 entdeckte Saebens die Fotografie als neues Ausdrucksmittel. Durch seine oft so bezeichnete künstlerische Erstausbildung in der Landschaftsmalerei verstand es Saebens ab diesen Jahren, durch die Fotografie mit einer Leica-Kamera, einen spannungsreichen Bildaufbau zu verwirklichen. Die Fotografie Saebens besticht durch ihre oft künstlerische, landschaftsmalerische Komposition aus straffer Lichtführung, die die Fotografie strukturiert.

Als besonderes Stilelement werden kontrastreiche Licht- und Schattenübergänge dazu eingesetzt, dem Betrachter das Wesentliche eindrucksvoll nahezubringen. Meist wird jedoch, ganz im Sinn der modernen Reportagefotografie mit der Leica, auch das menschliche Leben mit in die Komposition eingefügt, ohne nur Randerscheinung der Szene zu sein, aber auch, ohne vom Wesentlichen zu sehr abzulenken. Hans Saebens gab zusammen mit seiner Frau Eugenie von Garvens (Saebens) 1949 das Buch „Wetzlar – Bild einer Stadt, Leica-Aufnahmen von Hans Saebens, Umschau-Verlag, 1949“ heraus.

 

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